Aktuelles 2026
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Am 10. Oktober konnte unser Ortsvorsteher Uwe Ebert den Weltenbummler Thomas Junker bei uns begrüßen. Beide konnten berichten, wie unkompliziert und auch unbürokratisch die Absprachen im Vorfeld verliefen. Am Anfang machte Thomas Junker einige Ausführungen zu seinem Werdegang, was ihn antreibt und seinen Inspirationen für neue Projekte. Er betonte, dass er über das wirkliche Leben in den entlegenen Gegenden berichten möchte. Er nimmt dabei keine Wertungen vor und zeigt generell keine Politiker. Er gehört seit Anfang der 1990er Jahre zum MDR. Für das MDR ist er seit 34 Jahren in der ganzen Welt unterwegs. Er war immer mit nur einem Partner unterwegs, in den Anfängen auf dem Motorrad. Seit 10 Jahren ist seine Frau der Partner. Nach seinen Aussagen läuft es so weniger bürokratisch ab und Entscheidungen sind einfacher zu treffen. Bei der Nachbearbeitung hilft ein Team vom MDR mit. Interessant waren auch die Unterschiede von heute zu damals. Einmal hat sich natürlich die Bildqualität viel bessert, aber leider auch die Erreichbarkeit. Früher konnte nur von Telefonläden aus mit Deutschland telefoniert werden. Dies war zum Glück nur alle paar Tage möglich. Heute ist er leider immer erreichbar und das merkt er leider ständig. Für die Reise nimmt er auch immer einen gut bestückten Medizinschrank mit. Die Reisevorbereitungen dauern sehr lange, oft mehrere Jahre. Von China z.B. kam nach 7 Jahren die Genehmigung für die Reise zum Mount Everest. Mit dem Motorrad fuhren sie bis ungefähr 4000 m hoch und hatten Glück, die Sicht war traumhaft. Davon ist auch ein Bild zu sehen. In den asiatischen Länder der ehemaligen UdSSR herrschen oft Familienclans. Zur "Sicherheit" wurde dann ein "Betreuer" mit geschickt. Oft war dadurch gleich das Problem den Sprachverständigung geklärt. Nun zum Essen: es war teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, man durfte auf keinen Fall mäkelig sein. Beeindruckend waren auch die Schilderungen vom dauerhaft bewohnten kältesten Ort der Erde - Oimjakon. (Der offizielle Tiefstwert war 67,8 °C im Jahr 1933.) Das liegt in der russischen Republik Jakutien. Die Menschen dort waren an die Bedingungen gewöhnt und haben sich damit arrangiert. Oimjakon liegt an der legendären Kolyma- Fernstraße. Sie wird auch "Straße der Knochen" genannt. Der Name ist ein Sinnbild für die Verbrechen der Stalin Zeit. Nicht zu vergessen waren seine Schilderungen aus Südamerika, hier vom Amazonasgebiet. Insgesamt war der Vortrag sehr kurzweilig und interessant. Mein Fazit ist, wer solche Reisen außerhalb der Zivilisation unternimmt muss: kreativ, sehr leidensfähig, anspruchslos, körperlich fit sein und einen guten Magen haben. Für mich wäre das nichts. Ich schaue mir seine beindruckenden Berichte aber immer im Fernsehen auf dem Sofa an und bin begeistert!!
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Die verwitterten Informationstafeln an der Kühreith und der Bergstraße wurde durch neue ersetzt.
Sieht gut aus!
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Der historische Kalender "Reumtengrün einst und heute" kann ab sofort bei mir abgeholt werden.
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Am 5. September luden die Heimatfreunde zum alljährlichem Weinfest ein. Dazu passte die herbstliche Dekoration. Neben verschiedenen Weinen konnte der Gaumen mit tollen Köstlichkeiten verwöhnt werden. Belohnt wurden die Heimatfreunde mit dem Lob der zahlreichen Besuchern.
Vielen Dank allen fleißigen Helfern!
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2. Vogtländische Sagenrunde im Heimatverein Reumtengrün am 8. Juni 2026
Erneut besuchten die Kinder der AG Kreatives Schreiben den Heimatverein. Diesmal wurde die Sage „Vom Flußgeist in der Göltzsch“ vorgelesen. Das Gold aus der Göltzsch durfte dabei nicht fehlen. Auch staunten die Kinder, das Göltzsch übersetzt „Goldbach“ heißt. Und die Erzmännle so allerhand Reichtümer im „Goldbach“ fanden. Eine weitere Sage war die von der Winselsmutter. Der Überlieferung nach hatte sie rote Augen, sah aus wie ein Hund oder ein Schaf, manchmal wie eine alte Frau. Sie winselte und heulte wie ein Hund und verkündete Tod und Elend. Besonders schön waren die von den Kindern fantasievoll erfundenen Sagen. Ivonne Fuhrmann
