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9. September - 3. Entenrennen mit Familienfest

Am Samstag fand unser 3. Entenrennen mit Familienfest statt. Kurz nach dem Start des Verkaufs haben alle 100 Enten einen Besitzer gefunden. Das Wetter war uns zu diesem Zeitpunkt noch gnädig. Die Rodewischer Blasmusikanten sorgten mit guter Musik zur Eröffnung für beste Stimmung. Während des weiteren Festes übernahm Manfred Klinder mit seiner Anlage die musikalische Umrahmung um für gute Laune zu sorgen. Heimatfreund Helmut Roth übernahm das Wehranstauen bei guter Wassersituation. Beim Fangen der Enten half uns Karil Peterhänsel vom Badverein. Zum Torwandschießen des VfL konnten sich kleine und große Fußballer eifrig ausprobieren. Das Reiten kam bei allen Pferdeliebhabern gut an, genauso wie das Baggern mit einem richtigen Schaufelbagger. Erstaunliche Objekte entstanden beim Kettensägeschnitzen von Mathias Kämpfer, die auch neue Besitzer fanden. Mit der Feuerwehr konnte zielgenau an der Spritzburg geübt werden. Der Kindergarten bot mit seinem reichhaltigen Flohmarkt tolle Sachen an und bot schöne Spiele an. Leider spielte das Wetter uns mit Regenschauern immer wieder seine Streiche. Gute Laune konnte aber mit leckeren Steaks, Rostern und Wienern von Jörg Strangfeld wieder hergestellt werden. Bei Kaffee, Kuchen der Bäckerei Wunderlich aus Schreiersgrün, gesponsert von Thomas Fäsel oder coolen Drinks der Familie Ackermann verweilten viele Besucher trocken unter dem Zelt. Gespannt warteten alle auf die Siegerehrung der drei Läufe des Entenrennens, die unser OB Manfred Deckert leidenschaftlich moderiert hat. Einen Hoffnungslauf gab es noch für die ganz unermüdlichen Entenfreunde.

Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Helfern und Sponsoren dieses Festes.

Sonja Klinder               Michael Guld

Oranisatorin OR         Organisator OR

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12. September - eine Brücke auf Reisen

Für Montag, den 12. September gegen 12.00 Uhr wurde das Verschieben der Brücke an der neuen Götzschtalumgehung angekündigt. Da es für viele Bürger ein einmaliges Ereignis bleiben wird, verfolgten etwa 300 - 400 Zuschauer das Schauspiel technischer Meisterleistung. Für uns Reumtengrüner war es von besonderem Interesse, da dies auf unserer Flur geschah. Der rund 1500 Tonnen schwere Betonklotz wurde etwa 26 m in Richtung Auerbach verschoben. Die technische Meisterleistung dauerte kaum länger als 30 Minuten an. Damit ist die Verbindung für die Eisenbahnlinie zwischen Falkenstein und Herlasgrün gegeben. Die endgültige Freigabe der Bahnlinie wird allerdings noch einige Wochen dauern.

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Kalender für Reumtengrün

Diesem ersten Kalender der Reumtengrüner Ortschronisten soll nun jedes Jahr ein weiterer folgen. Angedacht ist es, jeweils einen Kalender zu einem bestimmten Thema anzufertigen. Wir möchten nicht einfach nur 12 Bilder aneinanderreihen. Mit vergessenen Orten soll gezeigt werden, was nicht mehr existiert oder nicht mehr in der Urform zu erkennen ist. Gleich auf dem Deckblatt ist noch die Dorfstruktur des Waldhufenreihendorfes sichtbar. Die ehemaligen Feldwege begrenzen die jeweiligen Hufe. Die Flächen - Hufe - der Bauerngüter erstreckten sich ursprünglich von der Treba bis in den Wald hinein. Hier gab es im Laufe der Jahre Änderungen durch Verkäufe. Mit der Industriealisierung der Landwirtschaft verschwanden auch die meisten Feldwege.

Der Kalender wird in einer limitierten Auflage gedruckt und kann ab Mitte September für ca. 5 € gekauft werden. Vorbestellungen und Nachfragen sind bei Christine Winkelmann unter 03744 223268 oder immer am Donnerstag ab 18.00 Uhr im Vereinsgebäude des Heimatvereines Reumtengrün e.V. möglich.

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26. August - Sommer- und Weinfest im Heimatverein

Am Samstag, den 26. August luden die Heimatfreunde zum alljährlichen Sommer- und Weinfest in die wie immer toll dekorierte Heimatstube ein. Zahlreiche Reumtengrüner Bürger folgten der Einladung. Zu den verschiedenen Weinsorten konnten sich die Gäste u.a. mit selbstgebackenen Zwiebelkuchen stärken. Da herrliches Sommerwetter war, wurden auch die Sitzgelegenheiten im Außengelände bei  Wein....W...G...  genutzt...

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19. August - Grillfest der Jagdgenossenschaft

Wildschwein geschossen, Grillmeister nach Termin gefragt, Waldi hatte noch einen Termin frei, Wetter hat gepasst, Wildschwein und Sauerkraut haben vorzüglich geschmeckt, Getränke ausreichend vorhanden, alle Gästen waren zufrieden, großer Dank an die Jäger, den Jagdvorstand und den Grillmeister!! Dies im Telegrammstil zum diesjährigen Grillfest der Jagdgenossenschaft!!!

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Zuckertütenfest der Schulanfänger

War das eine Aufregung unter den Schulanfängern der Kita „Waldwichtel“ . . .

Das Zuckertütenfest stand vor der Tür. Das erste Mal eine Nacht o h n e Eltern – „nur“ mit der Erzieherin. Die Schulanfänger fuhren dazu für 2 Tage ins Natur - und Umweltzentrum (NUZ) Oberlauterbach. Am Abend des 2.Tages sollte der Zuckertütenbaum abgeerntet werden. Also musste der Baum erst einmal gesät und gepflegt werden, dann schnell wachsen und große „Früchte“ bilden. Die Aufregung ging schon bei der Suche nach dem richtigen Platz für den Baum los. Endlich hatten die Kinder den richtigen gefunden – eine große Lichtung, viel Sonne und etwas Regen konnten den Baum gut erreichen. Für die Kinder war der Platz gut erreichbar, damit auch ständig kontrolliert werden konnte, ob der Baum mit seinen Früchten gut wachsen kann. Der Samen wurde in die Erde gebracht. Jetzt ging es in die Kreativwerkstadt. Alle bastelten ein schönes Naturgesteck mit einer selbst gedrehten Kerze. Thema während des Bastelns war immer wieder, ob denn aus dem Samen wirklich ein Zuckertütenbaum wachsen würde. Die Mädchen waren dafür, die Jungs eher dagegen. … Nach dem Mittagessen und der etwas kurz geratenen Mittagsruhe musste unbedingt nach dem Baum geschaut werden. Die Überraschung war groß. Es war wirklich ein Baum gewachsen. Er war noch etwas klein, hatte rote Blätter und sah ganz gut aus. Am Nachmittag tobten sich die Kinder auf dem Oberlauterbacher Spielplatz aus und anschließend beschäftigten sie sich im „Spielzimmer“ vom NUZ mit Tischspielen, Fußballkicker und Tischtennis. Vor dem Abendessen gingen wir noch mal zum Baum. Dort angekommen, war das Staunen groß. Am Baum hingen klitzekleine Zuckertüten. Jetzt wurde gefachsimpelt wie das denn sein konnte und was der Baum zum Wachsen noch brauchen könnte. Alle waren sich einig, viel Sonne und etwas regen. Die Nachtruhe war verhältnismäßig kurz, aber um 7.00 Uhr klingelte der Wecker. Heute stand eine Wanderung auf dem Programm. Auf dieser Wanderung wollten wir die Geschichte vom Zuckertütenbaum (A. Sixtus, R. Heinrich) kennen lernen. Mit Frau Bruchholz, Mitarbeiterin im NUZ, machten wir uns auf den Weg. Bevor wir aber los liefen, schauten wir nach unserem Zuckertütenbaum. Tatsächlich, die Zuckertüten waren mindestens 1cm gewachsen und es guckten bereits Süßigkeiten oben heraus. Jetzt waren wir auf die Geschichte vom Zuckertütenbaum doch neugierig geworden. Frau Bruchholz begann zu lesen. Sie erzählte vom Knecht Rupprecht, der den Zwergen den Samen gab und von den Zwergen, die den Samen im Garten zu einer Pflanze heranzogen, das Pflänzchen hegten und pflegten und darauf achteten, dass aus dem Pflänzchen ein Baum mit vielen bunten Zuckertüten werden konnte. Wie Zwerge? Zwerge gibt es doch gar nicht und doch hatten wir einen Zuckertütenbaum. . . . Wir lernten im grünen Klassenzimmer viel Wissenswertes über unsere Pflanzen und Tiere unserer Heimat kennen. Nachmittags bauten wir in der Holzwerkstatt ein Schmetterlingshaus. Jetzt dauerte es nicht mehr lange und wir konnten unsere Eltern im NUZ begrüßen. Wir hatten ja viel zu erzählen und die Ernte der Zuckertüten stand bevor. Ob die Zuckertüten noch größer geworden waren? Es hatte kurz geregnet und die Sonne schien auch, also beste Bedingungen zum Wachsen. Als alle Eltern schließlich da waren, war kein Kind mehr zu halten. Alle stürmten zum Zuckertütenbaum. Die Freude war riesig. Die Kinderaugen strahlten. Es war jetzt kein Thema mehr, wie jede einzelne Zuckertüte eigentlich aussehen sollte, ob es Zwerge gab oder nicht. Wichtig war, jeder konnte eine Zuckertüte ernten! Nach dem gemeinsamen Grillen fuhren alle, glücklich, zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, nach Hause. Ein ganz großes Dankeschön an das Team des NUZ für den reibungslosen Ablauf unseres Aufenthaltes. Ganz besonders möchten wir uns bei Frau Bruchholz für die tatkräftige Unterstützung bei der Pflege und Bestückung unseres „Zuckertütenbaumes“ bedanken.

Ramona Kraus, Leiterin der KiTa

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Das Wetter in Auerbach
Unser Dorf hat Zukunft © Katrin Ziegler Reumtengrün